AG Mittelstand warnt vor neuen sozialpolitischen Belastungen der Rentenkasse und fordert gesetzlich vorgeschriebene Senkung der Beiträge

Der Beitragssatz für die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) muss für 2014 von 18,9 Prozent auf 18,3 Prozent gesenkt werden. Dies fordert die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand von der künftigen Bundesregierung.

Die aktuellen Überschüsse in der GRV haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber erarbeitet. Da die Nachhaltigkeitsrücklage von 1,5 Monatsausgaben gewährleistet ist, müssen darüber hinaus gehende Mittel an sie zurückgegeben werden. Nach aktueller Gesetzeslage ist die Bundesregierung dazu verpflichtet, den Rentenbeitrag entsprechend zu senken. Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand appelliert dringend an die Politik , die Rentenversicherung nicht durch immer neue sozialpolitische Wohltaten zu belasten. Leistungsausweitungen führen schon in wenigen Jahren zu Beitragssteigerungen, gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des personalintensiven Mittelstandes und konterkarieren die positiven Wirkungen der Rente mit 67 auf die Finanzierung der Sozialsysteme.   

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